Berufsfach­schule für Gesundheit / Erziehung und Soziales – Staatlich geprüfte Sozial­assistent*in

Organisation und Ziel der Ausbildung:

Diese zweijährige Berufsfachschule vermittelt doppelqualifizierend den Berufsabschluss zur / zum staatlich geprüften Sozialassistent*in und den mittleren Bildungsabschluss – Fachoberschulreife, ggf. mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe.

Mit ihrem Berufsabschluss erlangen die Absolvent*innen zusätzlich die Zertifizierung zur Betreuungskraft nach § 87 b, Absatz 3; SGB XI.

Der Berufsabschluss verkürzt unter bestimmten Voraussetzungen eine anschließende Ausbildung z. Altenpfleger*in.

Kennzeichnend für die Arbeit von Sozialassistent*innen ist die unterstützende Tätigkeit in den unterschiedlichen Einrichtungen der Eingliederungs-/Behindertenhilfe, der Familien- und Altenhilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe.

Die Ausbildung dauert insgesamt zwei Jahre und erfolgt sowohl in der Schule als auch in Form von Blockpraktika von insgesamt 16 Wochen Dauer, z.B. in sozialpflegerischen Einrichtungen der Betreuung von Menschen mit krankheits-, alters- oder behindertenbedingten Einschränkungen oder in sozialpädagogischen Einrichtungen wie Kindertagesstätten und Kinderheimen.

Beginn der Ausbildung und Anmeldung:

Die Ausbildung z. Sozialassistent*in beginnt jeweils zu Anfang des neuen Schuljahres nach den Sommerferien. Vorgespräche und Beratungen können jederzeit telefonisch oder zu den Sprechzeiten stattfinden. Die Anmeldezeiten sind jeweils im Februar nach den Halbjahreszeugnissen.

Eingangsvoraussetzungen:

  • Sekundarabschluss I – Fachoberschulreife

oder

  • Hauptschulabschluss

oder

  • Gymnasium nach Klasse 9

Unterrichtsfächer:

Der Bildungsgang ist in drei Lernbereiche gegliedert: den berufsbezogenen Lernbereich, den berufsübergreifenden Lernbereich und den Differenzierungsbereich. Alle Fächer und Lernbereiche zielen auf eine Verbindung von Theorie und beruflicher Praxis.

Berufsübergreifender Lernbereich:

  • Deutsch / Kommunikation
  • Religionslehre
  • Sport / Gesundheitsförderung
  • Politik / Gesellschaftslehre

Berufsbezogener Lernbereich:

  • Erziehung und Soziales
    • Sozialpädagogik und Sozialpflege
    • Praxis Sozialpädagogik und Sozialpflege
  • Gesundheitsförderung und Pflege
    • Ernährung und Hauswirtschaft
    • Praxis hauswirtschaftliche Versorgung
    • Theorie und Praxis der Gesundheitsförderung
  • Arbeitsorganisation und Recht
  • Mathematik
  • Englisch

Differenzierungsbereich

Arbeitsfelder / Weiterbildungsmöglichkeiten:

Der Abschluss dieser Berufsfachschule ist Sprungbrett und Eingangsvoraussetzung für etliche weiterführende Fachausbildungen insbesondere z. Heilerziehungspfleger*in und Erzieher*in oder Krankenschwester / Krankenpfleger und Altenpfleger*in.

Der Erwerb der Fachoberschulreifein Verbindung mit dem Qualifikationsvermerk berechtigt außerdem zum Besuch der gymnasialen Oberstufe etwa im Beruflichen Gymnasium für Gesundheit und Soziales (Abitur).

Die Bischöfliche Liebfrauenschule ist nicht an Schülereinzugsbereiche gebunden.

Selbstverständlich sind im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen für alle unsere Bildungsgänge:

  • Schülerfahrtkostenerstattung
  • Lernmittelfreiheit
  • Schulgeldfreiheit

Sofern die Voraussetzungen vorliegen, ist eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) möglich.

Haben Sie Fragen zu diesem Abschluss? Wir beraten Sie gerne.

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