Berufs­fachschule für Gesundheit / Erziehung und Soziales – Staatlich geprüfte Kinder­pfleger*in

Organisation und Ziel der Ausbildung:

Diese zweijährige Berufsfachschule vermittelt doppelqualifizierend den Berufsabschluss z. staatlich geprüften Kinderpfleger*in mit der Zertifizierung zur Kindertagespflegeperson und den mittleren Bildungsabschluss – Fachoberschulreife, ggf. mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe.

Ausgebildete Kinderpfleger*innen sind im Rahmen von Pflege- und Erziehungsaufgaben tätig. Schwerpunkt ist die Arbeit mit Kindern unterschiedlichen Alters z.B. in Tageseinrichtungen für Kinder, Kinderkrankenhäusern, Kinderheimen / Kinderwohngruppen, Kinderkurheimen, in der Kindertagespflege und in Einrichtungen für Kinder mit Behinderung.

Die Ausbildung dauert insgesamt zwei Jahre und erfolgt sowohl in der Schule als auch in Form von Blockpraktika von insgesamt 16 Wochen Dauer, z. B. in Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen.

Beginn der Ausbildung und Anmeldung:

Die Ausbildung z. Kinderpfleger*in beginnt jeweils zu Anfang des neuen Schuljahres nach den Sommerferien. Vorgespräche und Beratungen können jederzeit telefonisch oder zu den Sprechzeiten stattfinden. Die Anmeldezeiten sind jeweils im Februar nach den Halbjahreszeugnissen.

Eingangsvoraussetzungen:

  • Sekundarabschluss I – Fachoberschulreife

oder

  • Hauptschulabschluss

oder

  • Gymnasium nach Klasse 9

Unterrichtsfächer:

Der Bildungsgang ist in drei Lernbereiche gegliedert: den berufsbezogenen Lernbereich, den berufsübergreifenden Lernbereich und den Differenzierungsbereich. Alle Fächer und Lernbereiche zielen auf eine Verbindung von Theorie und beruflicher Praxis.

Berufsübergreifender Lernbereich:

  • Deutsch / Kommunikation
  • Religionslehre
  • Sport / Gesundheitsförderung
  • Politik / Gesellschaftslehre

Berufsbezogener Lernbereich:

  • Sozialpädagogik
    • Sozialpädagogische Theorie
    • Sozialpädagogische Praxis
  • Gesundheitsförderung und Pflege
    • Ernährung und Hauswirtschaft
    • Praxis hauswirtschaftliche Versorgung
    • Theorie und Praxis der Gesundheitsförderung
  • Arbeitsorganisation und Recht
  • Mathematik
  • Englisch

Differenzierungsbereich:

Weitere Fächer, z. B.:

  • Werken / Gestalten
  • Musik / Rhythmik

Arbeitsfelder / Weiterbildungsmöglichkeiten:

Der Abschluss dieser Berufsfachschule ist Sprungbrett und Eingangsvoraussetzung für etliche weiterführende Fachausbildungen insbesondere z. Erzieher*in oder Heilerziehungspfleger*in.
 Eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester oder für weitere Berufe im medizinischen, pädagogischen oder hauswirtschaftlichen Bereich ist ebenso sinnvoll.

Der Erwerb der Fachoberschulreife in Verbindung mit dem Qualifikationsvermerk berechtigt außerdem zum Besuch der gymnasialen Oberstufe etwa im Beruflichen Gymnasium für Gesundheit und Soziales (Abitur).

Die Bischöfliche Liebfrauenschule ist nicht an Schülereinzugsbereiche gebunden.

Selbstverständlich sind im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen für alle unsere Bildungsgänge:

  • Schülerfahrtkostenerstattung
  • Lernmittelfreiheit
  • Schulgeldfreiheit

Sofern die Voraussetzungen vorliegen, ist eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) möglich.

Haben Sie Fragen zu diesem Abschluss? Wir beraten Sie gerne.

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