Schulprofil

Seit 1920 werden an der Liebfrauenschule junge Menschen für Berufe in den Arbeitsfeldern Erziehung, Gesundheit und Soziales ausgebildet, seit den 1960er Jahren am heutigen Standort im Zentrum von Mönchengladbach.

Unser Schulhaus liegt in der Nähe des „Alter Markt“, ruhig und mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Es wirkt mit seinen hellen, gepflegten Räumen und dem begrünten Außengelände sehr einladend. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich einer der schönsten und beliebtesten Parks in Mönchengladbach, der ca. 30 ha große Bunte Garten, der auch einen botanischen Garten umfasst.

Derzeit besuchen über 600 Schülerinnen und Schüler aus der gesamten Region unser Berufskolleg.

Die hohe Durchlässigkeit der Bildungsgänge ermöglicht neben dem direkten einen stufenweisen Erwerb höherer allgemeinbildender sowie beruflicher Abschlüsse.

Aktuell reicht unser Angebot von der Ausbildung staatlich geprüfter Sozialassistent*innen bzw. Kinderpfleger*innen über die Fachoberschule sowie das Berufliche Gymnasium für Gesundheit und Soziales bis hin zu den Ausbildungen von Erzieher*innen und Heilerziehungspfleger*innen in den Fachschulen des Sozialwesens. Neben den genannten Berufsabschlüssen besteht die Möglichkeit des Erwerbs aller höheren Schulabschlüsse: der Fachoberschulreife, Fachhochschulreife und Allgemeinen Hochschulreife (Abitur). Außerdem können Studierende unserer Fachschule für Sozialpädagogik seit dem Schuljahr 2018/19 zeitgleich mit ihrer Berufsausbildung als Staatlich anerkannte Erzieher*innen einen Bachelorstudiengang Kindheitspädagogik absolvieren.

Unsere Grundlagen:

Grundlage für unser pädagogisches Handeln ist das christliche Menschenbild. Achtung und Respekt vor jedem Menschen bestimmen unser Handeln. Dies zeigt sich in einem besonders vertrauensvollen Klima des Miteinanders, sowohl unter den Lehrkräften als auch mit allen Schülerinnen, Schülern sowie Studierenden.

Das christliche Menschenbild lässt sich nicht in wenigen Sätzen bestimmen. Es setzt sich vielmehr aus zahlreichen Facetten zusammen. Wir möchten daher hier versuchen, die für uns wesentlichen Merkmale zusammenzutragen und bereits erste Konsequenzen für unsere pädagogische Arbeit daraus zu ziehen:

Der Mensch ist Geschöpf Gottes und zugleich sein Ebenbild

Jeder Mensch ist einzigartig. Er besitzt seine Menschenwürde unabhängig von körperlicher oder geistiger Leistungsfähigkeit. Den Menschen als ganze Person zu schätzen, ihn bei der Entdeckung seiner persönlichen Stärken und Grenzen zu begleiten ist unsere christliche und pädagogische Aufgabe.

Der Mensch ist zur
Freiheit bestimmt

Wir sind keine „Marionetten“, sondern führen unser Leben in eigener Verantwortung. Unsere Schülerinnen und Schüler sollen Verantwortung für sich selbst aufbauen. Wir wollen Freiräume schaffen, in denen die Schüler eigenverantwortlich handeln können.

Der Mensch ist ein dialogisches und soziales Wesen

Erst in der Gemeinschaft gelangt der Mensch zu eigener Identität. Wir bestärken unsere Schülerinnen und Schüler, Verantwortung für andere zu übernehmen. Gemeinsames Handeln ist Voraussetzung und zugleich Ziel unserer Arbeit. Gefördert wird dies in der methodischen Gestaltung von Unterricht, durch partnerschaftlichen Umgang und offene Gespräche. Die Begegnung mit anderen Menschen und deren Weltbildern sehen wir als Bereicherung, die entsprechend gefördert wird.

Der Mensch ist als Person geschichtlich

Er kommt nicht „fertig“ auf die Welt, sondern muss von sich selbst sozusagen Besitz nehmen. Schule und Unterricht müssen dem jeweiligen Entwicklungsstand Rechnung tragen ohne zu werten. Die Schülerinnen und Schüler werden im Prozess ihrer Entwicklung gesehen und nicht allein durch das Erreichen festgelegter Standards beurteilt.

Die berufsbildende Schule will Schülerinnen und Schüler zu urteils- und studierfähigen jungen Menschen heranbilden und zu verantwortungsbewussten Christ*innen und mündigen Staatsbürger*innen erziehen. Die Kräfte des ganzen Menschen sollen durch Förderung der charakterlichen, geistigen und musischen Anlagen entfaltet werden.

Unsere Schule ist eine staatlich genehmigte Ersatzschule, die kein Schulgeld erhebt. Sie ist nicht an Schülereinzugsbereiche gebunden. Selbstverständlich sind im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen Lernmittelfreiheit und Schülerfahrtkostenerstattung. Sofern die Voraussetzungen gegeben sind, ist eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) möglich.

Broschüre Leitbild bischöfliche Schulen (Stand: April 2018)

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