Fachschule für Sozialpädagogik (Erzieher*in): Praxisintegrierte Form (PiA)

Organisation und Ziel der Ausbildung:

Die Fachschule für Sozialwesen, Fachrichtung Sozialpädagogik bildet Staatlich anerkannte Erzieher*innen aus. Mit dem Berufsabschluss kann gleichzeitig die Fachhochschulreife erworben werden.

Erzieher*innen sind sozialpädagogische Fachkräfte, die z.B. in Kindertageseinrichtungen, Familienzentren, Kinder- und Jugendwohnheimen, in der offenen Kinder- und Jugendarbeit oder in schulischen Ganztagsangeboten Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsaufgaben übernehmen.

Die Ausbildung z. Erzieher*in kann an der Liebfrauenschule ab dem Schuljahr 2020/21 wahlweise in zwei Formen absolviert werden: Der konsekutiven Vollzeitform (2 Jahre fachtheoretische Ausbildung mit integrierten Praxisphasen + 1 Jahr  Berufspraktikum) oder der praxisintegrierten Form (PiA). Beide Ausbildungsformen beinhalten ca. 2.400 Stunden fachtheoretischen Unterricht und mindestens 1.200 Stunden Fachpraxis.

Die praxisintegrierte Ausbildung dauert drei Jahre mit integriertem Berufspraktikum. Der Unterricht findet durchgehend an zwei Tagen in der Woche statt und wird ergänzt durch fünf Blockwochen während der gesamten Ausbildungszeit. Die übrige Zeit arbeiten die Studierenden in einer sozialpädagogischen Einrichtung (z.B. Kindertageseinrichtung, Offene Ganztagsschule, Stationäre Jugendhilfe, Jugendfreizeiteinrichtung), mit der sie einen Praktikantenvertrag über drei Jahre im Umfang von mindestens 19,5 Stunden abschließen. Im zweiten Jahr absolvieren die PiA-Studierenden ein vierwöchiges Vollzeitblockpraktikum in einem weiteren Arbeitsfeld.

Ziel der Ausbildung z. Erzieher*in ist die Befähigung, Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsaufgaben in allen sozialpädagogischen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe zu übernehmen und eigenverantwortlich tätig zu sein.