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Fachoberschule für Sozial- und Gesundheitswesen
Die Fachoberschulen sind neben den anderen angebotenen Schulformen eigenständige Bildungsgänge.
Sie führen am Ende der Klasse 12 doppelqualifizierend zu beruflichen Kenntnissen und zur allgemeinen Fachhochschulreife, die zum Studium an einer Hochschule/ Fachhochschule befähigt.
Eingangsvoraussetzungen:
- Fachoberschulreife
- Ab Schuljahr 2010/2011 für Gymnasiasten: Erfolgreicher Abschluss der Klasse 9
Praktika:
In Klasse 11 absolvieren die Schüler den praktischen Teil der Fachoberschule.
Dazu arbeiten sie an 3,5 Tagen in der Woche in einer Einrichtung des Sozial- bzw. Gesundheitswesens, z.B.
- Kindergärten
- Kindertagesstätten (auch integrativ bzw. heilpädagogisch ausgerichtet)
- Heimen, Wohngruppen, Tagesgruppen
- Jugendzentren, -heimen, offenen Türen
- Tageseinrichtungen, Werkstätten und Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderungen
- Krankenhäusern
- Rehabilitationszentren und -kliniken
- Altenheimen, -clubs, -tagesstätten
- Pflegeheimen, Einrichtungen der Kurzzeitpflege
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Unterrichtsfächer:
Religionslehre Deutsch/ Kommunikation Mathematik/ Informatik Englisch Politik/ Gesellschaftslehre
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Erziehungswissenschaften Gesundheitswissenschaften Soziologie/ Psychologie Biologie/ Ernährungslehre Wirtschaftslehre
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Studienmöglichkeiten/ berufliche Tätigkeitsfelder:
Grundsätzlich stehen den Absolventen der Fachoberschule für Sozial- und Gesundheitswesen alle Studiengänge an einer Hochschule / Fachhochschule offen. Dies gilt insbesondere für Studiengänge im Sozial- und Gesundheitswesen wie Soziale Arbeit, Sozialpädagogik, Pflege- und Gesundheitswissenschaften, Oecotrophologie, Gerontologie, Heilpädagogik, u.s.w. Darüber hinaus ist die Fachoberschule für Sozial- und Gesundheitswesen ein Sprungbrett in Ausbildungen zum Erzieher, Heilerziehungspfleger, Familienpfleger oder in Ausbildungen bzw. Studiengänge der Krankenpflege, Logo-, Physio- und Ergotherapie... |